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Gemeinsame Bewerbung erfolgreich - Digital-Hub kommt in die Metropole Ruhr

Eine Region im Schulterschluss: Ruhrgebiet wird Sitz von Plattform zur Förderung von digitaler Wirtschaft und Startups

Die Städte Bochum, Dortmund, Essen, Duisburg, Gelsenkirchen und Mülheim an der Ruhr sowie die Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH haben sich erfolgreich beim Land NRW für die Ansiedlung eines digitalen Hubs beworben.

NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin hat heute in Düsseldorf bekanntgegeben, dass eine von sechs landesweiten Plattformen zur Förderung der digitalen Wirtschaft - die sogenannten DWNRW-Hubs - an die Ruhr kommt. „Wir wollen für unsere Gründerinnen und Gründer noch größere Märkte und Kunden, gerade international, erschließen. Gleichzeitig wollen wir für unsere Unternehmen in der Region die besten digitalen Lösungen finden. Daher war es auch richtig, dass wir uns im Ruhrgebiet zusammengeschlossen haben, um die notwendige Aufmerksamkeit und Schlagkraft zu erreichen“, sagt Dortmunds  Oberbürgermeister Ullrich Sierau und sieht im digitalen Hub eine ideale Ergänzung der bisherigen Arbeit vor Ort.

Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen, weist dem Digital-Hub gerade im Bereich der Startups großes Potenzial zu: „Die Stadt Essen ist der Wirtschafts-, Dienstleistungs- und Bildungsstandort im Herzen der Region. Als Standort für den Digital-Hub wird unsere Gründungslandschaft gestärkt und ein
Wachstumsklima für neue Startup-Unternehmen geschaffen. Mit dem ComIn und der Universität Duisburg-Essen haben wir die gute Basis, um die Digitalisierung für die Region voranzutreiben. Und durch die Vernetzung lokaler Aktivitäten  können wir eine höhere nationale und internationale Wahrnehmung erzeugen.“ „Diese erfolgreiche Bewerbung zeigt, dass die Städte im Revier gemeinsam Projekte von internationalem Format umsetzen, damit eine ganze Region  profitiert. Jeder Partner bringt seine Stärken ein: In Bochum sind das vor allem die Themen Gesundheitswirtschaft und IT-Sicherheit“, fügt Bochums  Oberbürgermeister Thomas Eiskirch abschließend hinzu.

Der Digital Ruhr:HUB - so der offizielle Name - soll Startups in der Aufbau- und Wachstumsphase eine tragfähige Infra- und Finanzierungsstruktur bieten und ihnen als Anlaufstelle mit kreativem Arbeitsflair dienen.

Neben Beratung und  speziellen Förderprogrammen für ausgewählte Startups ist unter anderem geplant, ein hochkarätiges Mentoren-Netzwerk aufzubauen, um jungen digitalen Gründern die Türen zu etablierten Unternehmen zu öffnen. Der Hub soll als überregional ausstrahlender Ort die Stärken und lokalen Aktivitäten der einzelnen Projektpartner bündeln. So soll gemeinsam eine internationale Wahrnehmung der Metropole Ruhr als attraktiver Standort für digitale Wirtschaft erzeugt werden. Der Digital Ruhr:HUB soll auf dem ComIn-Campus in Essen angesiedelt werden. Ein Management-Team soll dafür sorgen, dass die Ziele umgesetzt werden.

Mit der Bewerbung hat die Region auf den Förderaufruf Digitale Wirtschaft NRW, kurz „DWNRW-Hubs“, des Landes Nordrhein-Westfalen reagiert und ein starkes gemeinschaftliches Signal abgegeben. Bereits der Antrag hat eine breite Unterstützung aus Wirtschaft und Wissenschaft in der Metropole Ruhr erfahren.
Sowohl mittelständische Unternehmen, die Industrie, Startups als auch Institutionen aus Bildung und Wissenschaft engagieren sich gemeinsam für den DWNRW-Hub.

Ziel des Aufrufs ist es, den Aufbau von regionalen Plattformen für die digitale Wirtschaft zu unterstützen. Die maximale Fördersumme beträgt 500.000 Euro pro Jahr bei einem Förderzeitraum von drei Jahren. Der Projektträger Jülich (PtJ) wird den gesamten Prozess von der Bewerbungs- und Auswahlphase über die Bewilligung bis hin zur Projektdurchführung begleiten.

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